Wohngeld

Das Wohngeld ist ein vom Bund und dem Land NRW jeweils zur Hälfte getragener Zuschuss zu den Wohnkosten.
Sowohl Mieter wie auch Eigentümer von selbst genutztem Wohnraum, die bestimmte Einkommensgrenzen einhalten, können Wohngeld erhalten.
Vom Wohngeld ausgeschlossen sind Empfänger von solchen Transferleistungen, die zugleich die Unterkunftskosten abdecken, wie z.B. Arbeitslosengeld II und Sozialgeld, Leistungen der Grundsicherung im Alter oder Erwerbsminderung und der Hilfe zum Lebensunterhalt.

Die Höhe des Wohngeldes richtet sich nach der Haushaltsgröße, dem anrechenbaren monatlichen Gesamteinkommen und der zu berücksichtigenden Miete oder Belastung. Berücksichtigungsfähig sind dabei nur angemessene Aufwendungen (einschl. Nebenkosten allerdings ohne die Kosten für Heizung, Warmwasser, Garagen, Gärten und Zuschläge für Möblierung und Untervermietung.

Die über bestimmten Höchstbeträgen liegenden Wohnkosten werden nicht berücksichtigt. Die Höchstbeträge richten sich auch nach der Mietenstufe der Gemeinde, in der die Wohnung liegt. Die Mietenstufe für die Gemeinde Südlohn ist gleich der des Kreis Borkens.

Liste der Mietenstufen der Gemeinden (Link in neuem Fenster)

 

Wohngeld wird vom Beginn des Antragsmonats an in der Regel für die Dauer von zwölf Monaten gezahlt. Danach muss ein neuer Antrag gestellt werden. Sollte sich innerhalb des Bewilligungszeitraumes das Familieneinkommen oder die Miete um mehr als 15 Prozent erhöhen oder verringern, wird das Wohngeld neu berechnet. Bei einem Umzug entfällt der Wohngeldanspruch für die bisherige Wohnung. Hier sollte deshalb unverzüglich ein neuer Wohngeldantrag für die neue Wohnung gestellt werden.

 

Eine unverbindliche, anonyme Berechnung ihres Wohngeldanspruches sowie Online-Anträge und weitere Informationen finden Sie auf dieser Seite des Landes NRW.

Notwendige Unterlagen

Der Wohngeldantrag ist mit dem entsprechenden Antragsvordruck und den erforderlichen Nachweisen bei der Wohngeldstelle der Gemeinde einzureichen.

Die vorzulegenden Unterlagen sind abhängig von den Besonderheiten des Einzelfalles. Es sind ggf. folgende Unterlagen notwendig:

  • Nachweis des Arbeitseinkommens aller zum Haushalt rechnenden Familienmitglieder, die erwerbstätig sind. Der Nachweis muss für einen Zeitraum von 12 Monaten vor Antragstellung (oder vom Beschäftigungsbeginn bis Antragstellung) erfolgen. Der Nachweis erfolgt in der Regel über das unten aufgeführte Formular.
  • Gegebenenfalls Nachweis(e) über den Bezug von Lohnersatzleistungen, wie z.B. Arbeitslosengeld, Arbeitslosenhilfe, Krankengeld, Unterhaltsgeld, Übergangsgeld usw. (in Kopie beizufügen).
  • Aktuelle(r) Rentenbescheid(e) (in Kopie beizufügen)
  • Nachweis(e) über Einkünfte aus Gewerbebetrieb oder sonstiger selbständiger Tätigkeit - Gewinn- und Verlustrechnung sowie Einkommensteuerbescheid des Finanzamtes (in Kopie beizufügen)
  • Nachweis(e) über den Erhalt von Unterhaltszahlungen der/der geschiedenen/ getrennt lebenden Ehegattin/Ehegatten bzw. über Leistungen nach dem Unterhaltsvorschussgesetz (UVG) vom Jugendamt; wenn vorhanden: Urteil über die Unterhaltsfestsetzung (in Kopie beizufügen)
  • aktuelle Belege über sonstiges Einkommen, wie z.B. Kindergeld, Erziehungsgeld (in Kopie beizufügen)
  • Schwerbehindertenausweis bzw. Bescheid des Versorgungsamtes über die Schwerbehinderung (in Kopie beizufügen)
  • Aktuelle Nachweise über zu leistende Unterhaltszahlungen an die/den geschiedene(n) bzw. getrennt lebende(n) Ehefrau/ Ehemann/ an Ihre Kinder (in Kopie beizufügen)
Zusätzlich bei einem Antrag auf Lastenzuschuss für Eigentum:
  • Bescheinigung(en) über die Aufnahme von Fremdmitteln und sonstigen Belastungen z.B. gemäß dem unten aufgeführten Formular
  • Belege über erhaltene Aufwendungsdarlehen des Landes Nordrhein-Westfalen (in Kopie beizufügen)
  • Nachweis(e) über den Erhalt der Eigenheimzulage - Bescheid des Finanzamtes (in Kopie beizufügen)
  • bei einem Wiederholungsantrag: Kontoauszug, Mitteilung der Darlehensgeber usw. (in Kopie beizufügen)
  • Wohnflächenberechnung (in Kopie beizufügen)

Bei Antrag auf Mietzuschuss:

  • Mietbescheinigung auf dem ausgegebenen Vordruck sowie Vorlage des Mietvertrages
  • bei einem Wiederholungsantrag: Nachweise über die Höhe der Miete (Kontoauszug, Mitteilung des Vermieters usw.) - in Kopie beifügen

Rechtliche Grundlagen

Wohngeldgesetz nebst Verordnungen, SGB I, SGB X u. a.

Ansprechpersonen

  • Herr Windbrake, Dirk
    • Montag -Donnerstag
      08.30 - 12.30 Uhr
      14.00 - 16.00 Uhr
      Freitag 08.30 - 12.30 Uhr
    • Bürgerbüro durchgehend
      Montag, Dienstag u. Donnerstag:
      08.00 - 16.00 Uhr
      Mittwoch u. Freitag: 08.00 - 12.30 Uhr
      und jederzeit nach Vereinbarung

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